Aonang Beach, Krabi


9. Juni (Videolink Facebook)

 

Nach dem Frühstück packte ich einmal mehr meinen Rucksack und nicht zum ersten mal war ich erstaunt wie viel Platz ich plötzlich zur Verfügung hatte. Dabei war ich mir sicher, dass ich nie etwas liegengelassen hatte. Wahrscheinlich entwickelt man mit der Zeit einfach ein besseres Bewusstsein für das Einpacken. So hatte ich gegen Ende auch immer das selbe System, welches wohl am effizientesten war. Beim Checkout an der Reception des Dang Derm Hotel erkundigte ich mich nach dem Fahrpreis für ein Taxi zum Flughafen. Fünfhundert Baht waren mir dann doch zu viel wo ich doch bei der Anreise gerade mal halb so viel zahlte. Der Receptionist empfahl mir dann auch den Travelagent gleich vor der Lobby. Die fahrt kostete dort nur 150 Baht und kurz darauf kam auch schon der Shuttlebus, das Timing war perfekt. Im Bus sassen schon zwei junge Frauen und als ich Sie auf English etwas fragte stellte sich im anschliessenden Gespräch heraus, dass Sie auch aus der Schweiz waren. Sie würden eine Mutter der Beiden am Flughafen abholen und dann noch etwa 10 Tage in Bangkok bleiben.

Auf dieser Fahrt sah ich mehr von Bangkok als Tags zuvor. Es sah ganz passabel aus und wirkte sehr geschäftig. Unser Fahrer musste früher Rennfahrer gewesen sein, so wie der fuhr, wobei die anderen Verkehrsteilnehmer auch nicht heilig waren. Beispielsweise beobachtete ich einen Linienbus, der die Leute während dem Rollen ein und aussteigen liess.
Am Flughafen angekommen machte ich noch ein wenig mündliche Werbung für den Blog, ich hoffe Sie vergassen es nicht gleich wieder. Visitenkarten wären nicht schlecht gewesen. Es stellte sich bald heraus, dass mein Sicherheitsdenken, was die frühe Anreise zum Flughafen betrifft, durchaus seine Berechtigung hat. Es gab nämlich ein Problem. Mein Hin- und Rückflugticket hatte ich bereits von zu Hause aus gebucht, aber die Unterkunft im Dang Derm Hotel erst wenige Tage zuvor, genau dort unterlief mir ein Fehler. Der Aufenthalt in Bangkok mit Übernachtung war erst für den 11.Juni geplant und gebucht hatte ich den 8.Juni ! Nach Ankunft mit dem Nachtexpress hätte ich am späten Nachmittag zum Airport fahren müssen, für meinen Flug nach Krabi.
Das fühlt sich echt kacke an, wenn man da vor dem Check in Schalter steht und dir die Dame dahinter lächelnd mitteilt, dass der Flug eben Gestern war.

„What the hell?! What?!!“ Ich kramte die Buchungsbestätigung raus und da stand es schwarz auf weiss, 8.Juni 2014 – 17:20 Uhr ! Mist! Also fragte ich wo ich ein Ticket lösen könnte und ob der Rückflug noch gültig ist.
Ihr glaubt es nicht, bei der Buchung im Internet hätte ich die Reiseversicherung usw. für etwa 15 Euro, fast weggeklickt. Gut tat ich es nicht, es erfolgte eine Umbuchung und schon hatte ich ein Ticket in der Hand für einen Flug der in Kürze ging. Das ganze hat mich nichts gekostet ausser das ich einen Tag in Krabi verloren hatte. Von nun an kontrolliere ich meine Planung sorgfältiger und gleiche es eins zu eins mit meinen vorgängigen Buchungen ab. Man irrt sich schneller als man denkt.20140611_09271220140609_152426

Für Domestic Flights waren die Kontrollen viel lockerer. Man brauchte nicht die Schuhe auszuziehen oder den Gurt in eine Box zu legen. Auch die Flugzeuge werden wie fliegende Busse benutzt. Aussteigen lassen, alles herrichten und gleich wieder einsteigen lassen, acht mal pro Tag. Kurz nach dem Start gab es einen Happen zu essen, als ich fertig war dauerte die Reise noch knapp eine halbe Stunde. Kein Zoll, rein gar nichts, herrlich. Für 150B konnte man einen Shuttle Service nutzen, welcher der Reihe nach zu den Hotels fuhr. Die Fahrt war toll und zeigte bereits wie schön es in Krabi ist. Wir passierten riesige Palmen Wälder und solche mit schlanken Bäumen mit hohen kahlen Stämmen und einem üppig Grünen Blätterdach.

 

 

Das Aonang Regent Hotel war ein wenig versteckt, was mich nicht störte. Es war ein kleines niedliches Hotel mit einem Dutzend Zimmer. Die Sicht von meinem Balkon aus erstreckte sich über kleine Einfamilienhäuser gleich daneben, über Baumwipfel bis hin zu einer grossen Bergflanke. Meine Reiseklamotten machten den Badesachen platz und schon war ich auf dem Weg zum Strand. Der Fussmarsch dauerte etwa zehn Minuten, vorbei an Garküchen, Restaurants, Läden, Hotels und kleinen Gassen welche den Blick auf grün bewaldetes Land frei gaben.

20140610_07385920140609_180807

Der Strand war nicht so voll wie gedacht und ich wusste bald warum. In freudiger Erwartung in weichem Sand zu landen, sprang ich von der Mauer die den Strand begrenzte, mitten in kleine Muschelschalen. Zum Glück hatte ich mich nicht geschnitten, ich zog meine Schlarpen wieder an und sah mich um. Fast der gesamte Strand war übersät mit Muschelschalen, und vorne am Wasser gab es nur vereinzelt sandige Stellen.

Die ersten Paradies Fotos im Smartphone wandte ich mich zum gehen. Der Heimweg liess mich noch ein paar Bars ausprobieren und oftmals wurde ich von Leuten auf meinen Hut angesprochen. Ist halt schon ein schöner! ;=)
Für den nächsten Tag hatte ich im Hotel bei der Ankunft einen Ausflug zu Hong Island gebucht, der eigentliche Grund weshalb ich Krabi noch in mein Reiseprogramm aufgenommen hatte. Wie ich wusste gabs kein Frühstück in meinem Hotel und so kaufte ich auf der Strasse und im Minimart etwas für den nächsten Morgen. Wenig später sass ich auf dem Balkon, trank ein kleines Bier in der Can und wartete einfach bis ich müde wurde.

 

20140609_183216


Über Luzius

Im Kopf ein Träumer und einen Fuss immer auf der Strasse um überall hin zu gelangen. Als Gründer dieses Blogs schreibe ich hauptsächlich von den Eindrücken auf meinen Reisen. Natürlich würde ich ich mich freuen die eine oder andere Person ebenfalls dazu zu bewegen das Leben mehr aufs Leben auszurichten als auf Karriere und Status, folgt mir online oder in Echt. Ich helfe euch bei Eurem vorhaben die Welt zu bereisen und gleichzeitig etwas zu verdienen. Euer Backpacker Luz ....Meine persönlichen Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen müssen nicht mit den Eindrücken, Meinungen oder Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder denen entsprechen. Vielen Dank !