Bangkok 2014


8.Juni Bangkok

Am Bahnhof von Bangkok standen so viele TukTuk’s und Taxis wie ich es noch nie sah. Nicht nur deswegen brauchst du nicht lange zu suchen, auch die Tatsache, das wenn die Fahrer dich entdecken ein regelrechter Run auf deine Person beginnt, hilft dabei ein günstiges Taxi zu finden. Die Khaosan Road war natürlich jedem Fahrer bekannt, am ende zahlte ich 200B, der Fahrer verlangsamte sogar das Tempo als er bemerkte, dass ich Fotografieren wollte.20140608_060618 20140608_061502

Morgens um 7.00 ist ziemlich tote Hose. Das einzige was von nächtlicher Aktivität zeugt sind die grossen dunklen Leuchtreklamen, welche scheinbar ohne Ordnung über, unter, vor und aneinander hängen und so in der ganzen Strasse die Fassaden schmücken. Die Strasse selbst war schmudelig und hie und da sassen ein paar zwielichtige Typen herum. Mein erster Eidnruck war nicht gerade top, das sollte sich aber noch ändern. Der Checkin im Dang Derm Inn verlief besser als erwartet, da ich so früh anreiste, musste ich noch bis 9Uhr in der Lobby ausharren. Das Zimmer fand ich ganz in Ordnung, eine Matratze auf dem Boden und eine Dusche mit Durchsicht gab dem ganzen einen asiatischen Touch.

20140608_083217
Die Aircondition lief voll und ich stellte die Temperatur auf 26°C ein, damit ich nicht gleich einen Hitzeschlag kriege wenn ich das Zimmer verlasse. Aber das Hotel zu verlassen behagte mir nicht, mir schien als sollte man Bangkok nicht alleine erkunden. Ich ging also runter in die Lobby und ass im hoteleigenen Restaurant eine Pizza mit Meeresfrüchten. Die Pizza war kein vergleich mit Derjenigen in Laos wert, dabei hätten die Thailänder Zugang zu tollem Seafood. Der Pool auf dem Dach war ziemlich voll und so hievte ich mich auf einen der Barhocker um einen Guavenshake zu trinken. Später verdunkelte sich der Himmel, es sah nach starkem Regen aus. Zwei stunden später war klar der Regen kommt doch nicht. Mir war mittlerweile langweilig und so traute ich mich doch hinunter ins Gewusel der Khaosan Road.20140608_204916
Die Stimmung unten auf der Strasse war gut, nicht wie zuhause wo alle Leute spinnen, wenn das Wetter kapriolen schlägt. Den Gang zum ATM Automaten anzutreten war mir dann doch zu unsicher, und so liessen mich auch die meisten Souvenirshops kalt. Am Ende der Strasse ging ich nach rechts bis zur nächsten allerdings heillos vollgestopften Strasse, parallel zur Khaosan Road. Hier gabs scheinbar alles und Jederman war hier, vom Restaurant über Ramschläden, Pickups auf dessen Ladefläche Ladyboys angepriesen wurden, Massagen gleich auf der Liege vor dem Haus bis hin zu Garküchen mit ganzen gerupften Hähnchen und aufgemotzte TukTuk’s welche um Kunden buhlten. Von oben betrachtet kam es wohl einer Szenerie aus „Wo ist Walter?“ gleich. Ich habe mir geschworen, ich werde zurück kommen, einfach in Begleitung, dann wird alles ausprobiert was es zu erleben gibt. Mit meinem Geld konnte ich mir am Ende doch einen Bund Zwergbananen, ein 4er Pack Chang Bier und Chips aus dem Minimarket leisten. Zurück im Hotel, wagte ich einen Blick aufs Dach, doch war nun gar nichts mehr los. Ich schrieb noch ein wenig an den Berichten und ging dann früh schlafen, denn der nächste Tag sollte mich direkt an einen paradiesischen Ort bringen. DCIM100GOPRO 20140610_135505


Über Luzius

Im Kopf ein Träumer und einen Fuss immer auf der Strasse um überall hin zu gelangen. Als Gründer dieses Blogs schreibe ich hauptsächlich von den Eindrücken auf meinen Reisen. Natürlich würde ich ich mich freuen die eine oder andere Person ebenfalls dazu zu bewegen das Leben mehr aufs Leben auszurichten als auf Karriere und Status, folgt mir online oder in Echt. Ich helfe euch bei Eurem vorhaben die Welt zu bereisen und gleichzeitig etwas zu verdienen. Euer Backpacker Luz ....Meine persönlichen Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen müssen nicht mit den Eindrücken, Meinungen oder Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder denen entsprechen. Vielen Dank !