Allerlei Neues


Zürich Flughafen, letzter Morgen im Mai ’14

Wie es der Zufall wollte, kamen kurz bevor ich abflog zwei Freunde von einer längeren Asien/Australien Reise zurück. Dank dem ich ein unvorhergesehenes Abschiedskommitee hatte.
Nach dem Trubel in der Ankunftshalle und dem Spiessroutenlauf durch den Dutyfree Shop war ich froh dass es im Warteraum vor meinem Gate ganz ruhig zu und her ging.
Die eine oder andere Lautsprecher durchsage liess mich schmunzeln, so z.B. dass sich ein Passagier beim Bodenpersonal melden solle. Ich stellte mir dann vor wie er gegen die Scheiben klopft um das Bodenpersonal draussen auf den Parkfeldern auf sich aufmerksam zu machen.

Die Airfrance Maschine welche mich nach Paris brachte war relativ klein, mit der Sitznummer 22 war ich in der zweitletzen Reihe der rechten Seite. Dank meinem Fensterplatz sah ich gut wie wir Zürich hinter uns liessen.
Links von mir, im mittleren der drei Sitze sass eine junge Frau welche irendwann mit Blick auf meinen Laos Reiseführer das Gespräch eröffnete. Die Unterhaltung war sehr angenehm und so plauderten wir bis zur Landung in Paris. Glücklicherweise mussten wir anschliessend fast zum selben Gate, so hatten wir auch während der Wartezeit einen Gesprächspartner.
Wenn ich mich recht entsinne hiess Sie Lelia und flog nach Ho Chi Min City (Saigogn). Wir tauschten die Karten und natürlich habe ich Ihr auch die Adresse meines Blogs aufgeschrieben. In der Hoffnung, dass du das liest, danke ich Dir für die nette Unterhaltung, es war also sehr Kurzweilig. Sie wusste zum Glück wie gross die Zeitverschiebung CH-Laos ist, um das habe ich mich im Vorfeld nie gekümmert. Ahja, und nicht vergessen mich auf dem Zürichsee besuchen wenn du wieder zurück bist. ;=))

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Die Boeing 777-200 der Vietnam Airline war das bisher grösste von mir genutzte Flugzeug. Es gab 56 reihen à je 9 Sitze, also hätten 504 Passagiere Platz gehabt. Zum Gück war der Flieger nicht voll, so profitierten auch mein Sitznachbar und ich davon, ich rutschte von der Mitte ans Fenters und wir nutzten den leeren Sitz zwischen uns als Ablagefläche. Vorallem roch mein Nachbar ein wenig streng und sein Mundgeruch war fürchterlich.
Die Sitzlehnen enthielten einen Bildschirm und die Armlehnen einen Controller, man konnte kleine Games spielen oder Musik hören, TV schauen, und die Route des Fliegers verfolgen. nur nach 1,5 h war Fertig mit dem Film. Ich habe den Verdacht, dass man das Ding erst kennenlernen darf und wenn dann der Film in der Hälfte ist muss man die Kreditkarte durch den dafür vorgesehenen Schlitz am Controller ziehen. Ich liess es bleiben, mir fielen sowieso die Augen zu. Um ca. 17.30 gabs Essen, ich nahm Poulet mit Gemüse und Nudeln, dazu gab es Salat, ein Brötchen mit Butter und Käse. Auch die Getränke waren gratis. Das Essen schmeckte ganz OK. Bei meinem Flugpreis darf ich auch nichts anderes schreiben.
Rund um mich schliefen die einen bereits um 20 Uhr, das war mühsam und zudem ist es so was von unbequem. Das Nächste mal nehme ich mir vielleicht eine Woche mehr Zeit und gehe mit dem Schiff.
Aber die Vorfreude liess sich nicht trüben, geradewegs umgekehrt, je mehr ich in dem Reiseführer las. Ganz besonders auf Kulinarische Highlights wie z.B. „Laap“, welches als das Laotische Nationalgericht gilt. Bestehend aus einem feurigen Fleischsalat mit Chili, Minze und Limettensaft. Oder „Fö“, eine Kraftbrühe mit Fleisch, Gemüse und Reisnudeln als Frühstück.

An Schlaf war wirklich nicht zu denken, naja, bei den Einen vielleicht, welche eine dreier Sitzgruppe für sich hatten. Sie konnten die Armlehnen hochklappen und sich so hinlegen. Morgens um halb eins gab es Frühstück, da war es in der Lokalzeit 05.30 Uhr. Ich nahm Kartoffeln mit Sauercrème und Rührei, dazu gabs Minicrossant mit Butter und Konfitüre und Fruchtsalat.

Hanoi, 1.Juni ’14

Flughafen Hanoi PICT0011
Nicht die Müdigkeit aber die äusserst unbequeme Schlafpsoition steckte noch in den Beinen. es ist einige Grad wärmer, aber als erstes bemerkt man die hohe Luftfeuchtigkeit.
Wenigstens muss ich mich nicht bei jedem Stopp um mein Backpack kümmern, das würde direkt bis Luang Prabang durchgehen, hiess es in Zürich. Ich hoffe, das klappt auch.
Als Handgepäck habe ich mein Daypack dabei, das würde aber nirgends hinreichen. Es ist knapp 8 Uhr und ich habe am Flughafen ein Internetcafe entdeckt. Zum Glück habe ich vor kurzem ein wenig gelernt mit Stäbchen zu essen, sonst wäre es peinlich gewesen hier die Frühlingsrollen mit Nudeln zu essen. Ok ich gebs zu, ich hatte meine Mühe, aber die Gabel habe ich nicht angerührt.
Und einen geheim Tipp habe ich schon für euch „Guave Juice“ ! Herrlich erfrischend.
Um 12 gehts weiter nach Luang Prabang, bis dahin schlage ich die Zeit im Flughafen von Hanoi tot.
Ach übrigens, mein 42 Liter Rucksack Sieht zwar voll aus, ist aber nur 10Kg schwer. kein Scheiss! Besser als gedacht. 


Über Luzius

Im Kopf ein Träumer und einen Fuss immer auf der Strasse um überall hin zu gelangen. Als Gründer dieses Blogs schreibe ich hauptsächlich von den Eindrücken auf meinen Reisen. Natürlich würde ich ich mich freuen die eine oder andere Person ebenfalls dazu zu bewegen das Leben mehr aufs Leben auszurichten als auf Karriere und Status, folgt mir online oder in Echt. Ich helfe euch bei Eurem vorhaben die Welt zu bereisen und gleichzeitig etwas zu verdienen. Euer Backpacker Luz ....Meine persönlichen Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen müssen nicht mit den Eindrücken, Meinungen oder Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder denen entsprechen. Vielen Dank !

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