Insel Paradies


10.Juni        Video-Link

 

Die Sonne ging schon früh auf über der massigen Bergflanke welche von meinem Zimmer aus zu sehen war. Ich hatte noch keinen Hunger, wusste aber dass ich was essen sollte bevor der Ausflug losging. Ich verdrückte zwei Thonsanwichs die ich am Abend zuvor gekauft hatte, trank Instant Kaffee, der im Zimmer bereit stand und füllte meinen Camelbak mit Wasser.
Nachdem ich die Sonnencrème aufgetragen hatte packte ich zur Sicherheit noch eine neue Tube in das Daypack, für nach dem baden. Um 8.30 Uhr wurde ich von einem Shuttlebus abgeholt und runter zum Strand gefahren, dort musste man den Truck wechseln, je nach dem Welche Tour man gebucht hatte, erhielt man einen anders farbigen Sticker. Ich schaute, dass ich in den selben Truck umstieg in den auch die Leute gingen mit denen ich mich auf der ersten Fahrt unterhalten hatte. Ein Niederländer mit thailändischer Freundin. Die zweite Fahrt führte uns ein wenig abseits des Geschehens zu einem Strandabschnitt der mit Schiffen, Motorbooten und Longtailbooten übersäht war. Die Barracuda III, ein Longtailboot brachte uns schliesslich aufs offene Meer hinaus.

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Das Gespräch mit Nora, einer deutschen Studentin konnte leider nicht fortgesetzt werden da der Lärm des Motors ohrenbetäubend war. Vierzig Minuten später kamen wir zu Hong’s Lagoon.

 

Wäre ich Pirat gewesen, ich hätte in einer solchen Lagune mein Piratennest gebaut. Einige Fotos, Videos und viel Anstrengung des Bootsführers später gings weiter nach Koh Hong Island.

 

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Die Konturen der Felsen stimmten zwar mit denen meiner Postkarte überein, aber das Gesamtbild präsentierte sich anders. Da wohl der Platz für die Boote zu knapp geworden ist, hatte man eine Schwimmbrücke aus grauen Plastikpontons gebaut. Die Boote fuhren dahin, liessen die Leute aussteigen und reihten sich danach entlang der Brücke ein.

Es war etwa elf Uhr und die Brücke bereits siedend heiss, manch einer der aus dem Boot sprang mit nichts als seiner Haut an den Füssen, rannte schnell zum Strand oder holte doch noch seine Schlarpen.

 

 

 

Nora und ich legten unsere Sachen in den Sand und sie gab mir Tipps zum schnorcheln. Die Masken waren nicht sehr hygienisch aber ich überwand den Ekel, da ich unbedingt mit der Gopro3 auf dem Kopf filmen wollte. Mit dem Kopf unter Wasser und dem ungetrübten Blick war die Welt oben pötzlich vergessen. Zu beginn geschah es oft,

DCIM100GOPROdass ich vergass nicht zu tief zu tauchen, oder wenigstens die Luft anzuhalten. Fische in unzähligen Farben schwammen um mich herum, ich sah welche die von den Steinen am Grund etwas pickten und solche die faul zwischen den Steinen lagen und wohl dachten sie wären gut getarnt. (Gopro Film noch in Bearbeitung)

Näher bei den Felsen sah ich etwas das wie eine Qualle aussah und suchte schnell das Weite. Wieder am Strand, fand ich einen Natur Trail in den Dschungel, welcher auch als Tsunami Fluchtweg dient. Ich hätte es lassen sollen, ging hinein und schon nach wenigen zehn Metern stürzten sich die Moskitos auf mich. Neunzig Minuten dauerte der Spass auf Hong Island, dann fuhren wir zum Lading Island wo wir am Strand zu Mittag assen.


 

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Es gab Reis, gekochtes Huhn mit Zwiebeln, Gemüse und kleine Geflügelschenkel, vielleicht Wachtel.

Es gab reichlich zu essen und ziemlich satt pflügten wir etwa drei Viertelstunden später mit unserem Stabmixer-Boot durch die extrem 
warme, türkis schimmernde See. Zwischendurch gabs Wassermelone.

Das nächste Ziel hiess Pakbia Island wo man in speziellen Formen sah wie das Meer die Felsen bearbeitet hat, die vierte Insel lag unmittelbar daneben und der Tourguide erklärte uns, dass die zwei Inseln während der Ebbe durch einen dünnen Landstrich miteinander verbunden sind.

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Zu guter Letzt noch Daeng Island,

 

ein schroffer Felsen aus rötlichem Gestein ohne Strand und fast gänzlich übersät mit Pflanzen. Die Einen 20140610_150840wollten da noch mal schnorcheln und so zog sich die Zeit dahin. Deswegen und weil der Motor nicht anspringen wollte, kamen wir anstatt um 15.00 Uhr erst gegen 16.45 wieder im Aonang Hafen an. Ich nehme an das mit dem Motor war nur ein Trick um mehr Trinkgeld zu kassieren, denn der Tourguide klopfte einfach zehn Minuten auf dem Motorenblock herum und plötzlich sprang er wieder an. Der Shuttle brachte uns anschliessend wieder zu den Hotels.

Nach der Dusche, ging ich ein köstliches Seafood Curry mit Reis und Riesenshrimps essen. Auf dem nach Hause Weg überkam mich dann doch noch ein wenig das Souvenirshoppen und ich fand richtig Gefallen am feilschen. Am nächsten Tag ging es dann schon wieder nach Bangkok zurück.

 

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Über Luzius

Im Kopf ein Träumer und einen Fuss immer auf der Strasse um überall hin zu gelangen. Als Gründer dieses Blogs schreibe ich hauptsächlich von den Eindrücken auf meinen Reisen. Natürlich würde ich ich mich freuen die eine oder andere Person ebenfalls dazu zu bewegen das Leben mehr aufs Leben auszurichten als auf Karriere und Status, folgt mir online oder in Echt. Ich helfe euch bei Eurem vorhaben die Welt zu bereisen und gleichzeitig etwas zu verdienen. Euer Backpacker Luz ....Meine persönlichen Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen müssen nicht mit den Eindrücken, Meinungen oder Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder denen entsprechen. Vielen Dank !