Relaxing Vientiane


6.Juni, Ruhetag

Der Morgen des sechsten Juni präsentierte sich kühler als die anderen Tage zuvor. Ich brauchte mich nur an den Tisch auf der Veranda zu setzen um das Frühstück serviert zu erhalten. Die frische in Stücke geschnittene Mango gefiel mir am besten. Später relaxte ich in meiner kleinen Oase und als der Regen kam, probierte ich die beim meinem Blog plötzlich aufgetretenen technischen Probleme zu beheben. Der rest des Tages war dann was für trübe Tassen und so ging ich am frühen Abend raus, da ich nach dem Morgenessen keinen Bissen mehr zu mir genommen hatte. Den Schirm im Daypack marschierte ich los und fand mich in einem kleinen Italienischen Restaurant wieder, das „Lao Luna D’Oro“ !

Italiener

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Die Pizza Marinara, war eine der Besten die ich je hatte. Vor der Tür wollte es der Zufall, dass ich den alten Laoten welcher beim zweiten Treffpunkt nicht anwesend war herumlungerte. Er winkte freudig aber ich winkte nur ab, die Geste hatte er wohl verstanden, denn nach dem Essen war er nicht mehr dort. Auf dem Rückweg ins Sala Inpeng kehrte ich noch in einem kleinen, liebevoll gestalteten aber wiederum gut versteckten Beizli ein.

20140606_192716Schade ist, dass diese Restaurants kaum Gäste verzeichnen.

In einem halben Tag verlasse ich Laos in Richtung Thailand. Dieses mal gehts mit dem Nachtexpress nach Bangkok. Das Hotelzimmer habe ich bereits wieder über Booking.com vorreserviert. Eine richtig gute Seite, übersichtlich, mit vielen nützlichen Funktionen. Dang Derm Inn, wurde mir vorgängig von einem guten Freund empfohlen. Auch in Krabi weiss ich bereits wo ich unterkomme. Das Positive am ganzen ist noch, über Booking.com kann man in den meisten Fällen bis wenige Tage vorher alles kostenlos stornieren. Und man bezahlt erst vor Ort.
Um gleich beim Thema zu bleiben, das Budget hatte ich noch gar nicht angesprochen. Meine Flüge welche ich vorgängig von zu Hause aus gebucht hatte, haben etwa 800 CHF gekostet. Das wären Zürich-Luang Prabang, Bangkok-Krabi-Bangkok und Bangkok-Zürich. Die günstigen Einzelflüge entstanden dadurch, dass ich halt bis zu zwei Stopps in kauf nehme. Für meine Restliche Zeit hatte ich mir einfach einen Betrag von 800 CHF auf das Travelcash Kartenkonto geladen. Wobei ich nach der hälfte der Zeit bereits weit über die Hälfte verbraucht hatte. So kam es mir gelegen, dass es mal einen Tag lang geregnet hat.
Wie das so ist, hatte ich wohl ein wenig zu viel getrunken, und so landete ich komischerweise statt im Hotel wieder bei Ray’s Grille.

20140606_193346Wenn dir das Leben unerwartet eine Bar beschert, verschmähe sie nicht. So kehrte ich nochmal auf ein eiskaltes Bier im genauso eiskalten Glas ein. Das Haus war bereits wieder rappel voll. Weil ich halt eben alleine einen zweier Tisch besetzte, musste ein Pärchen abgewiesen werden. Von meinem Tisch aus konnte ich gut sehen, wie die ganze Zeit ein Mann die Frauen hinter dem Grill zur Eile antrieb. Nachdem ich gezahlt hatte und das Lokal verliess, rief mich der Sklaventreiber und es stellte sich heraus, dass es der Vater des Besitzers ist. Ein Amerikaner, der mir erklärte er würde hier im Schnitt vierhundert Dollar Gewinn pro Monat einfahren. Das war für Laotische Verhältnisse ein unglaubliches Vermögen. Der Durschnittslohn bei einem Angestellten liegt gerade mal bei 40 Dollar im Monat.

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Nun, endlich zurück beim Bungalow begegnete ich noch der älteren Dame welche den Bungalow neben mir bewohnte. Sie sagte, das Klima würde ihr zu schaffen machen und als Sie sagte, dass sie aus Deutschland kam, musste ich schmunzeln und sagte, dass ich nichts gegen eine deutsche Unterhaltung hätte. Sie war und ist Künstlerin, Monika Mazik und hat das Privileg im Diplomaten Viertel zu leben, da ihre Tochter bei der WHO in Vientiane arbeitet. Sie brauchte mal eine Auszeit und hat sich deshalb ein paar Tage in das ruhige Sala Inpeng zurückgezogen. Bei je einer Flasche Wasser hatten wir ein sehr vielseitiges und überaus interessantes Gespräch über Die Welt, Politik, unsere Ansichten, Meinungen und Zukunftsvisionen. Es war fast Mitternacht als wir uns in die Bungalows zurückzogen.


Über Luzius

Im Kopf ein Träumer und einen Fuss immer auf der Strasse um überall hin zu gelangen. Als Gründer dieses Blogs schreibe ich hauptsächlich von den Eindrücken auf meinen Reisen. Natürlich würde ich ich mich freuen die eine oder andere Person ebenfalls dazu zu bewegen das Leben mehr aufs Leben auszurichten als auf Karriere und Status, folgt mir online oder in Echt. Ich helfe euch bei Eurem vorhaben die Welt zu bereisen und gleichzeitig etwas zu verdienen. Euer Backpacker Luz ....Meine persönlichen Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen müssen nicht mit den Eindrücken, Meinungen oder Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder denen entsprechen. Vielen Dank !

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